Gute Leistungen durch Barbara Rickert, Linus Wöhrt und Christian Vogel
Corona verhindert Starts
17.02.2022
Bei den Hallenmeisterschaften war die LG Seligenstadt in diesem Winter schwächer vertreten als früher. Einige Leistungsträger konnten als Kontaktpersonen von positiv auf Covid getesteter Personen nicht an den Start gehen, oder verzichteten auf einen Start wegen (leichter) Verletzungen. Die Meisterschaften fanden unter strikten Corona-Vorgaben statt: Starter, Kampfrichter und Trainer nur mit 2 G+ - nach Anmeldung auch vor Ort möglich - Zuschauer waren nicht erlaubt und max. 250 Personen durften gleichzeitig in der Halle sein.

Drei Leistungsträger schlugen sich besser als erwartet: 
Bei den Hessischen Jugendmeisterschaften U20, am 20. Januar in Hanau, kämpfte sich Christian Vogel (SF) im 60 Meter Sprint mit 7,43 Sekunden in den B-Endlauf. Dort steigerte er sich, begleitet von seinem Vater Michael, gegenüber der Vorwoche um sieben Hundertstel als Vierter auf  erfreuliche 7,36 Sekunden.
                                                                                                                                 
Die Hessenmeisterschaften U16 wurden nach Kalbach verlegt. Am 13. Februar qualifizierte sich Linus Wöhrl (TGS) mit guten 7,88 Sekunden für den A-Endlauf. Betreut durch Lisa Weidelt, kam er mit 7,96 Sekunden als Sechster ins Ziel.  Sein fleißiges Training hat sich ausgezahlt. In der 100 Meter-Bestenliste 2021 steht er mit 12,76 Sekunden auf dem 14. Platz.

Bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften am 6. Februar, in Kalbach, kam Stabhochspringerin Barbara Rickert (TGS) bis auf zehn Zentimeter an ihre persönliche Bestleistung heran. Begonnen mit 3,10 Meter steigerte sie sich nach Tipps von Nastija Steinbeck auf 3,40 Meter. 3,50 Meter waren noch dreimal zu hoch. Auf ihren Start und wahrscheinlich 13. Hessenmeistertitel hatte sie eine Woche vorher als Corona-Kontaktperson in Kalbach verzichten müssen wie auch die Dreispringerin Lea Henning (SF) und Helena Brich (TGS). Die Weitspringerin erwischte es zum zweitenmal und konnte nicht mit drittbester Vorleistung bei den Süddeutschen an den Start gehen.
 

24.01.2022
Bei der U20-EM übersprang Sarah Vogel 4,30 Meter und bekam dafür die Goldmedaille. Jetzt gibt es eine weitere Belohnung: Die Stabhochspringerin wurde zum zweiten Mal in Folge zur Jugend-Leichtathletin des Jahres gewählt. Momentan ist die 19-Jährige allerdings auch mal ohne Stab unterwegs.
11.01.2022
Zum Beginn des Jahres starteten drei Leistungsträger der LG Seligenstadt, Schützlinge des betreuenden Michael Vogel, erfolgreich beim 2. Wintercup in der Kalbach-Halle in Frankfurt. Zuschauer waren nicht zugelassen. Geimpfte oder genesene Teilnehmer mussten vorher getestet sein, was vor Ort möglich war.
Sarah Vogel U 20-Europameisterin im Stabhochsprung, Wahl zur Juniorsportlerin und Jugendleichtathletin des Jahres
31.12.2021
Das Jahr 2021 brachte der LG Seligenstadt den bisher größten Erfolg einer Leichtathletin. Sarah Vogel wurde U20- Europameisterin in Tallinn mit 4,30 Meter und Deutsche Jugendmeisterin mit 4,15 Meter im Stabhochsprung. Sie stellte damit die Hessische Jugendbestleistung aus dem Jahr 1999 von Annika Becker ein. In der Weltbestenliste wird Sarah als Fünfte gelistet, in Europa führt sie mit der Französin Brentel. Große Anerkennung auch an ihre Trainer Nastja Steinbeck und Vater Michael Vogel.
13.12.2021
Nach einem Jahr Corona-Pause sucht Leichtathletik auch in diesem Jahr Deutschlands Leichtathleten des Jahres in vier Kategorien mit einer Publikumswahl der Fans. Die Stabhochspringerin Sarah Vogel von der LG Seligenstadt will den Titel der Jugendleichtathletin verteidigen, den sie nach dem Sieg beim Europäischen Olympischen Festival in Baku 2019 in der U 18 gewonnen hatte.