Gelungener Start der LG Seligenstadt in die Hallensaison
12.12.2019
Zum 27. Nikolaus-Hallensportfestes der TG Hanau 1837, vom Samstag/ Sonntag, 07.- 08.12.2019 in der August-Schärttner-Halle, nahmen viele Athleten der LG Seligenstadt teil und konnten durchweg mit guten Leistungen aufwarten. Dies ist umso bemerkenswerter, da die Leistungen aus dem vollen Trainingsprogramm heraus erzielt wurden.

Der erste Tag des Nikolaussportfests:

Frauen: Vor allem bei Helena Brich lief es an diesem Tag besonders gut. Im Sprintzweikampf über 60 Meter der Frauen lief sie im ersten Lauf mit 8,11 Sekunden neue Bestzeit und im zweiten Durchgang waren es noch 8,15 Sekunden. In der Zeitaddition beider Läufe belegte sie mit 16,3 Sekunden den sechsten Platz. Ihre verbesserte Schnelligkeit nutzte sie auch für den Weitsprung aus. Mit 5,52 Meter im 2. Versuch setzte sie ein Ausrufezeichen und beherrschte unangefochten ihre Konkurrentinnen. Ihr zweitbester Sprung landete bei 5,51 Meter im vierten Durchgang und hätte ebenfalls zum Sieg gereicht. Noch nie ist Helena ist mit derart guten Leistungen in die Hallensaison gestartet. Einen starken Eindruck hinterließ auch Antonia Dellert im Sprintzweikampf über 60 Meter Sprint der Frauen, obwohl sie noch der Jugendklasse U18 angehört. Antonia startete zum letzten Mal in den Farben der LG Seligenstadt und ist ab 1. Januar 2020 für das Sprintteam Wetzlar startberechtigt. Mit 7,57 Sekunden im ersten Lauf und 7,56 im 2. Durchgang war sie bei 15,1 Sekunden Gesamtzeit beider Läufe nicht zu schlagen.

Männer: Moritz Fuhrmann sprintete über 60 Meter nur knapp an einer neuen Bestleistung vorbei. Im ersten Zeitlauf kam er nicht so gut aus den Blöcken und lief mit 7,56 Sekunden ins Ziel. Im zweiten Zeitlauf steigerte er sich auf 7,46 Sekunden - nur 2 Hundertstel über seiner Bestzeit auf dieser Strecke. In der Gesamtwertung erreichte er mit 15 Sekunden Platz 11.  

Weibliche Jugend U20: Stark verbessert zeigte sich Elsa Wolff sowohl im Weitsprung als auch über die 60 Meter Strecke. In beiden Disziplinen errang sie den 2. Platz. Im Weitsprung verpasste sie mit 4,68 Meter nur um einen Zentimeter den Sieg. Über 60 Meter Sprint gelangen ihr zwei blitzsaubere Läufe in 8,28 und 8,34 Sekunden. In der Gesamtzeit beider Läufe erreichte sie mit 16,6 Sekunden den 2. Rang. Tessa Riedel ging, obwohl sie noch unter den Folgen einer Erkältung litt, über die 60 und 200 Meter an den Start. Während sie mit dem Ergebnis von 8,43 Sekunden über 60 Meter nicht ganz zufrieden war, konnte sie schließlich über die 200 Meter in 27,43 Sekunden die Ziellinie als Siegerin überqueren.

Männliche Jugend U18: Moritz Ladwig nutzte die Gelegenheit und lieferte eine solide Leistung im Sprintzweikampf über die 60 und 200 Meter sowie im Weitsprung ab. Mit 7,82  und 7,77 Sekunden in den beiden 60 Meter Läufen und Platz 7 in der Endabrechnung war er sehr zufrieden. 25,31 Sekunden über die 200 Meter bedeuteten für ihn Platz 7 wobei er aber im ersten Teil des Rennens etwas zu verhalten angelaufen war. Nach anfänglichen technischen Problemen kam er im Weitsprung immer besser in Schwung und erreichte beim letzten Versuch mit 5,82 Meter den 3. Platz. Daniel Heckwolf hatte ebenfalls Mühe in den Wettbewerb reinzukommen. Auch ihm gelang im letzten Durchgang noch ein versöhnlicher Abschluss mit einer Weite von 5,20 Meter und dem 5. Rang.

Weibliche Jugend U18: Stark verbessert zeigte sich auch Jennifer Schmidt im Sprintzweikampf über 60 Meter. Mit zweimal gelaufenen 8,28 Sekunden gelang ihr eine Steigerung der persönlichen Bestzeit auf dieser Strecke um 16 hundertstel Sekunden. In der Gesamtzeit von 16,6 Sekunden belegte sie den 3. Platz. Für einen Test ihrer Sprintfähigkeiten nutze Lilli Sattlegger den Start über 200 Meter. Sie ist sonst auf den 400 und 800 Meter Mittelstrecken  zuhause. Auch Lilli konnte ihre Bestzeit steigern und landete mit 29,39 Sekunden auf dem 6. Platz.

Aus Sicht des Trainerteams, bestehend aus Michael Vogel, Christoph Zingler, Bryan Heeg und Wolfgang Bernhardt, brachte dieser Tag ein insgesamt erfreuliches Ergebnis.

Am zweiten Tag des Nikolaussportfests gingen die U12 bis U16 Athleten und Athletinnen der LG Seligenstadt an den Start. Für die jüngeren Leichtathleten ist dieser Wettkampf eine Vorbereitung für die Kreismeisterschaften im Februar. Die älteren testen ihren technischen Fortschritt unter Wettkampfbedingungen, um sich für die Hessischen Meisterschaften im Januar vorzubereiten. Nicht nur solide Ergebnisse sondern auch individuelle Bestleistungen prägten diesen zweiten Tag mit Teilnehmern aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet.

Laura Wurzel schaffte gleich zwei Bestleistungen. Eine davon erzielte sie im Weitsprung (3,34 Meter) und die andere über die 800 Meter, wo sie sich um 15 Sekunden schneller auf 3:30 Minuten steigern konnte. Emilia Wulf aus der U12 konnte im Weitsprung unter den 21 Teilnehmern das Finale nicht erreichen. Dafür rannte sie aber in neuer persönlicher Bestzeit von 8,14 Sekunden unter die 12 schnellsten Sprinterinnen über die 50 Meter. In der U14 blieb Bianca Borger im Weitsprung und Kugelstoßen unter ihren Möglichkeiten, sicherte sich aber mit 12,01 Sekunden einen guten fünften Platz im 60 Meter Hürdensprint.

Ein Traum aller Trainer ist, wenn es in allen Disziplinen Bestleistungen „hagelt“. Einem Doppelpack aus der U14 ist genau das gelungen. Sowohl Tim Ladwig als auch Samuel Irgang erreichten in ihren drei Sprint/Sprung Wettbewerben neue Bestleistungen. Tim landete im Weitsprung mit 3,87 Meter auf Platz 5, über die 60 Meter sprintete er in 9,24 Sekunden auf Platz 4 und über die 60 Meter Hürden erreichte er in 12,02 Sekunden Platz drei. Samuel sprintete über die 60 Meter hinter Tim in 9,35 Sekunden auf Platz 5, rannte über die 60 Meter Hürden in 11,06 Sekunden auf Platz 2 und sprang mit überquerten 1,40 Metern auf den zweiten Platz im Hochsprung. Ebenfalls aus der U14, doch ein Jahrgang darunter und trotzdem noch schneller unterwegs war Linus David Wörth. Er sprintete in einem packenden Finale mit neuer Bestleistung von 8,68 Sekunden auf einen tollen zweiten Platz.

Nicht nur im Sprint/Sprung konnten sich die Leistungen sehen lassen, auch das Kugelstoßen wurde von vier weiteren Athleten der LG Seligenstadt mit Erfolg bestritten. Für Viola Helwig aus der U16 war es nach einer langen Verletzungspause ein wichtiger Anfang um unter Wettkampfbedingungen zu stoßen. Leider konnte sie nicht ins Finale einziehen und feuerte dafür Anna Wurzel an, welche mit 8,15 Meter im Finale Platz 8 belegen konnte. Über seine neue Bestleistung und den dritten Platz konnte sich Clemens Helwig (U14) richtig freuen, denn er hatte sich um gleich 60 Zentimeter auf 6,48 Meter verbessert. Einen starken Auftritt zeigte auch der 14-jährige Niklas Seibel, der trotz seines angebrochenen Fingers die schwere 4 Kilogramm Kugel auf die neue persönliche Bestweite von 10,25 Meter stieß. Sein Trainer Wolfgang Bernhardt freute sich besonders über diese Leistung.

Betreut wurden die Athleten von Niclas Hartel und Lisa Weidelt, sowie von Anja Reising in Doppelfunktion als Kampfrichterin und Trainerin. Ohne den Einsatz von Kampfrichtern könnten Wettkämpfe nicht stattfinden, deshalb dankt die LG Seligenstadt Karis Andreas Borger, Sascha König, Stephan Dany sowie Ingo Zimmermann. 

24.11.2019
Beim ersten Lauf der Seligenstädter Winterlaufserie am 16.11.19 sind 3 Athleten der LG Seligenstadt erfolgreich gestartet.
17.11.2019
Auch bei der diesjährigen Gala des Hessischen Leichtathletikverbandes war die LG Seligenstadt wie in den Vorjahren bestens vertreten. Sarah Vogel, die sich in Baku als beste Stabhochspringerin Europas in der Jugend U 18 präsentiert hat, wurde besonders ausgezeichnet. Damit war zu rechnen.
17.11.2019
Jeder Platz im Restaurant Split auf dem Gelände der TG Zellhausen war besetzt beim Saisonabschlussabend der LG Seligenstadt am 2.11. Achtzig Freunde der Leichtathletik: Athleten, Trainer, Vorstandsmitglieder von LG, LG-Förderverein und Eltern wurden vom Vorsitzenden der TG Zellhausen Jens Breideband willkommen geheißen.
17.11.2019
Die große Leistung von Sarah Vogel wäre nicht möglich geworden ohne ihre Trainer und die Unterstützung mit Rat und Tat durch zwei Sponsoren der LG Seligenstadt. Die Asklepios Klinik war immer schnell verfügbarer medizinischer Ansprechpartner und zeigte Trainer und Athletin Wege auf zur Überwindung und Heilung nach Verletzungen.