LG-Speerwerfer Jannis Lahrem stark verbessert.
LG Seligenstadt
21.06.2021
Bei den Kreismehrkampfmeisterschaften der Kreise Offenbach-Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern, durchgeführt in Gelnhausen, nutzten fünf Leistungssportler der LG Seligenstadt in Einzeldisziplinen die Teilnahmemöglichkeit und starteten erfolgreich in die Freiluftsaison.

Die  Meisterschaften fanden unter den bekannten Auflagen wegen der Corona-Pandemie statt. Zutritt hatten nur getestete oder fertig geimpfte Personen. Tests waren auch vor Ort möglich.

Bei jedem Teilnehmer war die Freude zu spüren, endlich wieder an einem Wettkampf teilzunehmen. Angenehme Temperaturen um die 25 Grad boten eine gute Basis für angestrebte Erfolge. Leider spielte der Wind nicht mit, denn der kam etwas böig daher, sodass einige Leistungen wegen des zu starken Rückenwindes keine Anerkennung in den Bestenlisten finden werden.

Einen herausragenden Start bei der Männlichen Jugend U18 im Speerwurf (700g) legte Jannis Lahrem (SF) hin. Schon mit seinem ersten Wurf von 54,13 Meter überbot er seine Bestleistung aus dem letzten Jahr um fast 2,50 Meter. Ein Überraschungserfolg, weil er aufgrund der Pandemie- Beschränkungen nur eingeschränkt trainieren konnte und so erst 14 Tage zuvor mit dem Wurftraining begann. Im zweiten Versuch landete sein Speer bei 52,00 Meter. Im dritten Versuch setzte er noch einen drauf und warf eine neue persönliche Bestweite mit 54,87 Meter. Auch die Versuche vier (51,84) und sechs (53,32 Meter) landeten jenseits der 50 Meter Marke. Nur im fünften Versuch verfehlte er diese Marke um einen Zentimeter. Im Resultat eine tolle Leistung und ein überragender Saisonauftakt des jungen Speerwerfers.

Bei Helena Brich (TGS), die im Weitsprung der Frauen antrat, verhinderte der böige Wind eine Top-Leistung. Alle Ihre sechs Sprünge lagen um die 6 Meter, doch alle Versuche waren mehr oder weniger übertreten und daher ungültig. Damit verpasste sie leider die Gelegenheit zum Sieg. Dennoch sollte sie in der Lage sein, bei den kommenden Wettbewerben die 6 Meter Marke zu überspringen.
Bei der Weiblichen Jugend U20 hatte sich Lilli Sattlegger (TGS) für den 800 Meter Lauf viel vorgenommen und wollte in die Nähe ihrer Bestleistung kommen. Doch auch sie wurde von dem schwer einzuschätzenden Wind etwas ausgebremst. Auf der Gegenrade kam er direkt von vorne, sodass sie nicht auf die von ihr geplanten Zwischenzeiten als Basis für Ihre Bestleistung heran kam. Sie gewann den Lauf zwar klar, musste sich aber mit 2:30,66 Minuten zufriedengeben.
Ebenfalls bei Weiblichen Jugend U20 trat Lea Henning (SF) im Weitsprung an. Aufgrund der langen Wettkampfpause von fast 10 Monaten begann sie noch unsicher, steigerte sich aber bei ihren Versuchen mit jedem Sprung. Sehr zufrieden beendete sie ihren Wettkampfauftaktmit mit 4,80 Meter im fünften Versuch.

Tana Henning (SF), die in der Weiblichen Jugend U18 im Weitsprung an den Start ging, tat es ihrer Schwester Lea gleich und steigerte sich von Sprung zu Sprung. Im letzten Versuch schraubte sie ihre persönliche Bestleistung auf 4,54 Meter und wurde nur knapp geschlagen Zweite in diesem Wettbewerb.

Für Betreuer und Trainer war es ein erfreulicher Auftakt in die hoffentlich weiterhin erfolgreiche Wettkampsaison 2021

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